Ein Selbstmörder besucht den Japantag…

Ein Selbstmörder besucht den Japantag

Hallo!

Ich bin’s: Dazai Osamu!

Heute werde ich, euer Lieblingsdetektiv, euch von meinen Erlebnissen auf dem Japantag in Düsseldorf erzählen!

Bevor ich beginne, müsst ihr wissen, dass dies mein erster Besuch in Düsseldorf und beim Japantag war. Vielleicht waren ein paar von euch ja auch dort und sind mir am Ende sogar begegnet?
Auf der Suche nach einer schönen Frau, die mit mir Selbstmord begehen will, habe ich mich natürlich auch auf dem Japantag nicht mit Doppelselbstmordanfragen zurückgehalten, hatte aber leider nur ein Seil dabei, als ich endlich eine Freiwillige gefunden hatte…

Aber gut: Fangen wir an!

Was ist der Japantag überhaupt?
Der Japantag ist ein Fest, welches jedes Jahr in Düsseldorf stattfindet und bei dem es sich, wie der Name schon sagt, um Japan dreht. Neben vielen Verkaufs- und Informationsständen, gibt es auch Bühnenprogramme und zahlreiche Cosplayer. Den Abschluss bildet ein japanisches Feuerwerk!

Der Rhein

Was konnte man alles erleben? Sehen wir uns das Programm an!
Um 12:30 Uhr wurde das ganze Spektakel am Burgplatz eröffnet, worauf mehrere japanische Kindergärten ihren Auftritt hatten. Am späten Nachmittag stand am selben Ort ein Bläserensemble einer japanischen Schule im Rampenlicht, welches ich sehr eindrucksvoll fand, besonders als sie das Opening “Peace Sign” von dem Anime Boku no Hero Academia spielten.
Auch Tanz-, Trommelgruppen und Chöre stellten ihr Können zur Schau. Zum Schluss trat am späteren Abend auch die japanische Jazzband KUROFUNE auf.
Wer dabei Hunger bekam, konnte sich hier mit japanischem Essen versorgen!

An der Reuterkaserne fühlten sich Otaku, mit Ständen von Mangaverlagen, Anime- und Manga-Merchandise und einem Manga-Wettbewerb, wohl wie zu Hause. Genauso gab es aber auch an der Rheinuferpromenade neben Infoständen über Präfekturen oder Tourismus in Japan reichlich viele Anime- und Manga-Stände, bei denen man als Fan viel Geld dalassen konnte…

Neben dem eben erwähnten Manga-Wettbewerb, fand am Mannesmannufer auch ein Karaoke- und natürlich auch ein Cosplay-Wettbewerb statt.

Sportlich wurde es mit japanischen Kampfkünsten wie Jūdō, Karate oder Aikidō, aber auch mit Bogenschießen auf dem Johannes-Rau-Platz und der Wiese vor dem Landtag. In einem Heerlager einer Samurai-Gruppe konnte man hier sogar Samurai-Rüstungen bewundern!
Dazwischen war natürlich wieder – ihr ahnt es schon – Anime- und Manga-Merchandise versteckt.

Nach diesem Japantag kenne ich auf jeden Fall einige Plätze und Promenaden in Düsseldorf…

Genug der Allgemeinheit – wo bin ich herumgeirrt?
Grob gesagt: Überall.
Vor allem die Merchandise-Stände habe ich in Angriff genommen, bin Cosplayern hinterher gerannt (ich bin sogar jemandem begegnet, der sich als mich verkleidet hatte!) , um mit ihnen ein Foto zu machen oder mir “Free hugs” abzuholen oder habe Dorayaki gegessen. Leider konnte ich nicht alle Vorstellungen sehen, was allein schon wegen der zeitlichen Überschneidung nicht möglich gewesen wäre…

Nicht zu vergessen ist der Höhepunkt des Tages: Das Feuerwerk!
Unter anderem erhellten ab 23 Uhr ungefähr eine halbe Stunde lang Kirschblüten, Sushi und sogar Manga-Helden (ich war leider nicht zu sehen…) den Himmel. Aus fünf Akten bestehend verzauberte es die Zuschauer!
Wer das Feuerwerk verpasst hat, kann es sich übrigens im Internet ansehen.

Mein Gesamteindruck meines ersten Japantags ist nur positiv!
Es war mit all den Besuchern zwar wirklich sehr voll, dafür gab es aber auch unglaublich viele Cosplayer.
Am bewundernswertesten war wohl das Feuerwerk, welches einfach umwerfend und eine perfekte Krönung des Festes war.
Der Tag macht seinem Namen wirklich alle Ehre: Japan ist auf dem Fest allgegenwärtig!
Ich finde, er ist außerdem ein gutes Zeichen für die Beziehungen zwischen Deutschland und Japan und ebenso eine Vertiefung dieser.
Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr habe ich das Gefühl, dass es so viel gab, das ich nicht gesehen habe!
Ein Grund mehr, um nächstes Jahr wieder hinzugehen!

Ich hoffe, ich konnte einige von euch mit meinen Erzählungen dazu motivieren, dem Japantag ebenfalls einen Besuch abzustatten. Ich empfehle es euch sehr und verspreche euch, dass es nicht umsonst sein wird!

Das war’s von mir!
Hat euch der Beitrag von Dazai Osamu gefallen? Dann freut euch auf weitere Erlebnisberichte!

じゃあ、またね~
Bis bald~

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